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Automatische Erkennung



Automatische Erkennung

Oftmals werden im Markt Geräte angeboten welche eine sogenannte "automatische Erkennung des jeweiligen Kaftstoffes" über einen Anschluß an die Lambdasonde suggerieren.
Grundsätzlich  gibt es nur eine Möglichkeit den Kraftstoff oder Gemische wirklich zu erkennen und das ist ein in der Kraftstoffleitung eingebundener Sensor.
Eine andere Möglichkeit einem Ethanolsteuergerät vorzugeben welcher Kraftstoff jeweils gefahren wird ist ein entsprechender Umschalter. Und das sind die beiden einzigen Möglichkeiten
welche wirklich sicher sind.
Die unsicherste  Methode ist gar nichts diesbezüglich zu machen oder ein Kabel an die Lambdasonde zu legen. Durch Beobachtung des Marktes wissen wir, daß diese Kabel welche dem technisch nicht versiertem Kunden eine besondere Funktion vorgaukeln sollen sind sogar oftmals sogar ohne jegliche Funktion sind wie auch viele andere Kabel.
Mit solchen Geräten  geschieht insbesonders imBenzinbetrieb folgendes: Da die Lambdasonde noch nicht warm ist (eine Lambdasonde kann einen Restsauerstoffgehalt im Abgas erst messen wenn sie warm ist)
geben solche Ethanolsteuergeräte  dann eine Mehrmenge zwischen  28und 32%  in den Motor. Erst wenn die Sonde warm ist (dieses dauert trotz einer Sondenheizung meist 2 - 3 Minuten) merkt das Seriensteuergerät und im Ausnahmefall das Ethanolsteuergerät, daß das Gemisch viel zu fett ist und regelt nun im günstigen Fall 10-15% zurück. Bei den meisten Geräten fährt der Wagen dann im Benzinbetrieb auch noch zu fett und braucht zudem zu viel Benzin (was dann für den Benutzer den Eindruck entstehen läßt sein Wagen benötige im Ethanolbetrieb nur geringfügig mehr Ethanol).
Bereits nach dem Starten im kalten Zustand werden so viel schädliche Abgase produziert, daß ein mit einem solchen Gerät ausgestattetes Fahrzeug keinerlei Schadstoffklasse mehr erfüllt d.h. es wird
nicht nur schlechter im Abgasverhalten sondern brutal schlecht. Nebenher wird der Katalysator dauerhaft beschädigt und unbrauchbar.  Da werden oftmals sogar teure Originalabgasanlagen verunstaltet  indem  zusätzliche Lambdasonden  eingeschweißt werden.  Allein hier muß man die Frage stellen warum, denn es sind  ja immer Lambdasonden vorhanden deren Signale gleich ob Sprung- oder Breitbandsonden problemlos abgezweigt werden könnten. Es stellt sich sodann selbstredend die Frage  warum  zusätzliche Sonden  keine Vorwärmzeit benötigen sollten. Wenn es eine solche Sonde gäbe hätte sie mit Sicherheit jeder Fahrzeughersteller bereits verbaut. Möglicht viel zu verbauen und anzuschließen sieht bei erster Betrachtung aber zunächst einmal sehr wichtig aus.
Diese Abgasverhalten ist sehr leicht mit jedem handelsüblichen Abgastester  nachzuvollziehen.  Viele Werkstattprofis haben  das auch schon erkannt und verzichten  natürlich auf den Verkauf  solcher Geräte.
Solche Geräte werden vornehmlich aus Brasilien importiert es gibt aber auch schon die ersten Plagiate aus Deutschland bzw. Europa. Der Verkauf und die Benutzung stellen Straftaten im Sinne der Emissionsschutzgesetze dar abgesehen davon, daß eine gute Idee und ein guter Kraftstoff aus reiner Profitgier mit einem Makel überzogen wird.
Sollten Sie auf ein solches Gerät hereingefallen sein so hilft nur noch ein Rechtsanwalt oder der Gang zum Büro des Verbraucherschutzes.
Solcherlei Geräte werden übrigens teilweise auch von renomierten Autohäusern oder Tunern verkauft da mit solchen Billiggeräten, welche mit schönen Aufklebern verstehen werden, nebst salbungsvoller Werbung selbstredend eine recht große Marge erzielt werden kann.Allein wer Ihnen ein solches Gerät anbietet weiß entweder nicht was er dort verkauft oder er möchte Sie wissentlich und willentlich "hinters Licht führen".
Ob Sie dort überhaupt noch etwas kaufen oder arbeiten lassen müssen Sie selbst entscheiden.    

 

 

 

 Eine ganz besondere Argumentation wieder jeder technischen Tatsache  haben sich einige Verkäufer ausgedacht an deren Geräten nicht einmal wie vor beschrieben tote Kabel angebracht sind.
Diese Geräte sollen  an einem  "zuckenden  Einspritzimpuls" erkennen können welcher Kraftstoff sich im Tank befindet. Man hat in Goldgräberstimmung mit Vorkasse beim technisch unversierten
Produzenten eingekauft und sitzt nun im wahrsten Sinne des Wortes auf technisch völlig unzulänglichen Geräten und steht technisch zudem nachvollziehbaren Argumenten gegenüber.
Sie sollten allen Verkäufern die Frage stellen warum sie nicht einen Kraftstofferkennungssensor einsetzen. so wie wir ihn verwenden bzw. in Zukunft auch alle Fahrzeughersteller um künftig auch der EOBD
gerecht zu werden.. Pure Verzweiflung angesichts schwindenden Absatzes  ist beispielsweise die dümmlichste Argumentation welche wir bisher gehört haben: "Der Kraftstofferkennungssensor funktioniert überhaupt nicht"  Die vermeintlich eleganteste zur Entschuldigung war: "Der ist zu teuer da er in den USA 600$ kostet".
Allerdings wirbt letzterer Verkäufer immerhin mit Kraftstofferkennungssensor und bildet ihn auch in seinen Schaltplänen ab obwohl seine  Geräte welche er ausliefert  dafür  nicht geeignet sind.  Auch eine nette Methode der  Bauernfängerei.
Allerdings müssen sich alle vermeintlichen Wettbewerber auch fragen lassen warum alle Fahrzeughersteller künftig diesen Sensor einsetzen werden und wir die einzige Firma sind welche diesen Sensor nebst
Software auch deutlich vor europäischen Fahrzeugherstellern einsetzen  kann.

Sie werden bemerken, daß es die unterschiedlichsten mehr oder weniger haltbaren Argumente gibt etwas zu verkaufen. Wir halten uns auch weiterhin im Verkauf an nachvollziehbare technische Fakten weswegen wir den Verkauf ausschließlich über Werkstätten sowie über Kfz. Betriebe und nicht über "Internetbuden" gestalten.  Sie sollten sich im Zweifelsfall und bei technischem Unwissen mit jeglicher Argumentation an einen Kfz. Betrieb halten welcher um die Funktion von Lambdasonden und Abgassystemen weiß. Der Fairness halber sollten Sie allerdings nicht nur die Beratungszeit in Anspruch nehmen sondern dort auch gleich wie Sie beraten werden auch eine Nachrüstung bestellen denn wenn es die falsche ist haben Sie dort auch gleich jemanden wo Sie reklamieren können.