Sehr geehrter Besucher
Leider erleben wir es immer wieder, daß telefonisch oder per mail immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden. In diesem FAQ Bereich haben wir uns Recht viel Mühe gegeben die werblichen Argumente etwas hinten an zu stellen und möglichst präzise zu Einzelfragen zu antworten. Bitte lesen Sie daher die FAQ vor einer Anfrage bitte komplett durch, zumal ggf. die ein oder andere Thematik, die Sie nicht angefragt hätten, ebenso von Interesse sein kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1A. Was ist Wasserstoff?
2A. Ist der Betrieb mit Wasserstoff gefährlich oder ist Wasserstoff gefährlich?
3A. Ist Wasserstoff einer Steuer unterlegen?
4A. Ist Wasserstoff/Knallgas umweltfreundlich?
5A. Warum gibt es solche Alternativen nicht von Fahrzeugherstellern?
6A. Welche Fahrzeuge/Motoren eignen sich für den Betrieb mit Wasserstoff/Knallgas?
7A. Was gibt es im Zuge einer Wasserstoff/Knallgaszugabe zu beachten?
8A. Wer hat Wasserstoff erfunden??
9A. Was muß ich im Zuge der Montage beachten bzw. wo kann es Probleme geben?
10A. Kann man beim Bau einer Zelle auch Fehler machen?
11A. In Internetangeboten wird oftmals bei Zellplatten der Begriff 4VA etc. verwandt oder beste Zellplattenqualität beschworen - ist das nicht gut?
12A. Wie bestimme ich die Größe und Amperezahl einer Zelle? Was kann ich wo einbauen?
13A. Wenn im Verbrennungsvorgang Wasser entsteht schädigt das dann nicht meinen Motor oder die Abgasanlage?
14A. Es hört sich alles so gut an - wo liegt denn der Hase im Pfeffer? Wo gibt es Gefahren?
15A. Ist ein solches System abnahmepflichtig?
16A. Welcher Zelle ist der Vorzug zu geben?
17A. Kann ich mir so eine Zelle nicht selbst bauen wie es oft im Internet steht?
18A. Woher kommt der Spareffekt? Es muß doch Energie aufgewandt werden?
19A. Wenn die Amperezahl auch steuerbar ist von Zugaben im Wasser dann kann man ja eine kleine Zelle nehmen und die Amperezahl hochsetzen?
20A. Wie lang ist die Lebenszeit einer Zelle?
21A. Wie oft muß Wasser nachgefüllt werden?
22A. Wieviel Kraftstoffersparnis kann ich durch Zugabe von Knallgas erreichen?
23A. Funktionieren die Zellen und Generatoren auch im Winter? Gefriert der verwendete Elektrolyt, oder ist er vor minus Temperaturen geschützt?
24A. Was mache ich wenn ich den Elektrolyt wechseln will? Wo lasse ich den?
25A. Es gibt doch so viele Angebote aus dem Ausland - kann ich da nicht selbst importieren?
26A. Verbrennen bei Motoren nicht die Ventile wie bei Gasumrüstungen?
27A. Benötigt man ein Rückschlagventil oder "Flame Arrestor"?
28A. Kann man eine Cellcat Zelle auch mit verschiedenen Spannungen betreiben?
29A. Habe ich mit durch den Einsatz des Gases einen Zündverzug?
30A. Kann ich einen Motor oder eine Heizanlage oder andere Anwendungen zu 100% mit Wasserstoff oder Knallgas betreiben?
31A. Kann man Wassertoff/HHO/Knallgas auch bei aufgeladenen Motoren mit Turbo /Kompressor oder Roots Gebläse einsetzen?
32A. Was ist eine Trocken und was ist eine Naßzelle? Welche gravierenden Unterschiede gibt es?
33A. Wie führe ich das Knallgas dem Verbrennungsvorgang hinzu?
1A. Was ist Wasserstoff?
Wasserstoff ist ein farb- und geruchsloses Gas mit einer Dichte von 0,0899 Gramm je Liter. Die chemische Formel einer Knallgasreaktion ist: H2 + 1/2 O2 = H2O.
Die Verbrennungsgeschwindigkeit in Luft liegt bei 275cm/s und ist im Vergleich zu Benzin mit 37-43cm/s wesentlich höher. Ebenfalls ist die Detonationsgeschwindigkeit in Luft mit 1,9km im Vergleich zu Benzin mit nur 1,4 -1,7km/s höher weswegen Wasserstoff oder Knallgas den heute üblichen Kraftstoffen Benzin oder Diesel vorzuziehen ist. Durch eine Spaltung des Ausgangsproduktes Wasser entsteht Wasserstoff und Sauerstoff. In gemischter Form bezeichnet man dieses als Knallgas. Man kann den Wasserstoff und Sauerstoff aber auch trennen und gewinnt so reinen Wasserstoff.
2A. Ist der Betrieb mit Wasserstoff gefährlich oder ist Wasserstoff gefährlich?
Abgesehen von der Tatsache, daß im Fahrzeug lediglich Wasser und etwas KOH mitgeführt wird ist das Ausgangsprodukt zunächst einmal ungefährlich. Die Produktion als solches ist ebenso ein gefahrloser Vorgang allerdings ist das Ergebnis ein hochexplosives Gas. Naturgemäß sind aber nahezu alle Gase in Kombination mit Sauerstoff explosiv weswegen auch im Umgang mit Wasserstoff oder Knallgas eine entsprechende Vorsicht geboten ist. Bei der Montage in einem Fahrzeug ist die übliche Sorgfalt geboten mit welcher auch Benzinanwendungen behandelt werden. Innermotorisch sind für Wasserstoffanwendungen keine Änderungen nötig da eine kühlere Verbrennung stattfindet und die Gefahr von Überhitzungen welcher der Betrieb mit anderen Gasen oft mit sich bringt nicht besteht. Eine Gefählichkeit liegt fast ausschließlich in dem zu sorglosen Umgang mit Wasserstoff/Knallgas zumal es weder sichtbar ist noch riecht. Man sollte daher bei jeglichem Experiment, Versuchen oder Nutzung sehr vorsichtig sein und sich über Gefahren bewußt sein.
Ein Beispiel welche Reaktion geschehen kann bei zu sorglosem Umgang und Ignoranz vor Sicherheitsmaßnahmen sehen Sie hier. Bei dieser Anwendung in einem Fahrzeug produziert die Zelle bei ausgeschalteter Zündung. Der Wagen wurde abgestellt und vergessen die Ansteuerung der Zelle auszuschalten. So produziert Sie für eine Stunde Knallgas. Bei der nächsten Benutzung des Fahrzeuges war die Batterie erschöpft und mittels Fremdstarter wurde das Fahrzeug gestartet wobei es einen Flammrückschlag aus dem Motor gab. Da Knallgas in den Leitungen ja den zur Zündung nötigen Sauerstoff enthält zog sich der Rückschlag dann durch bis zum als Ausgleichsbehälter mißbrauchten Reservekanister mit 15 Liter Gesamtinhalt welcher zudem nur halb gefüllt war d.h. er hatte in seinem Leervolumen die entsprechende Menge Gas um das auszulösen was Sie auf den Bildern sehen. Kanister defekt, Lufttrockner und Anbauteile komplett zerstört und ein ohrenbeteubender Knall (Explosion) im Fahrzeug. Solche Dinge müssen im Zuge der Planung wie Sie sehen absolut überlegt geplant werden. Zellen und Behälter gehören nicht in den Innenraum als auch die Behälter korrekt gefüllt sein müssen.
Daß selbst TÜV abgenommene Dinge nicht unbedingt ungefährlich sind sehen Sie hier.
3A. Ist Wasserstoff einer Steuer unterlegen?
Wasserstoff welchen man in handelsüblichen Flaschen aus dem Gashandel beziehen kann, unterliegt bei der Verwendung in Motoren ggf. der Mineralölsteuer da es keine dezidierten Vorschriften gibt.
Eine Antwort des Zolls hierzu steht noch aus. Allgemeiner Tennor von Fachleuten ist aber derzeit, daß diese Ware zu versteuern wäre.
Wasserstoff bzw. Knallgas welches am Fahrzeug erzeugt wird dürfte unstreitig steuerfrei sein da das mitgeführte Wasser als auch das KOH bereits versteuert wurde und es auch hier keinerlei Vorschriften gibt. Es dürfte auch, selbst wenn man eine Besteuerung dieses umweltfreundlichen Treibstoffes in Erwägung ziehen würde bei der Eigenproduktion sehr schwierig sein die produzierte Menge zu messen.
Sicherlich wird es eines Tages möglich sein, über Mautbrücken die Produktionsinformation zu übermitteln und dem Fahrer eine Rechnung zu senden. Bis dorthin dürfte es aber noch eine sehr lange Zeit dauern.
4A. Ist Wasserstoff/Knallgas umweltfreundlich?
Wasserstoff, Hydrogen, Knallgas HHO oder braunes Gas hat entscheidende Vorteile im Vergleich zu anderen Kraftststoffen: Es werden weder Kohlenmonoxid noch Kohlendioxid freigesetzt - sondern nur Wasser. Das Wasser kann dann wieder mit Energie in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden. Bei der Verbrennung entstehen wie bei jeder Verbrennung Stickoxyde welche aber durch Steuerung des Sauerstoffüberschusses sehr gering gehalten werden können. Die Frage der Umweltfreundlichkeit stellt sich natürlich auch zu Beginn der Produktion. Die Herstellung aus Sonnen- Wind oder Wasserkraft ist äußerst umweltfreundlich da bis auf die Produktion der Herstellungsanlagen keinerlei Primärenergie verbraucht wird. Um einen umweltfreundlichen Kreislauf herzustellen wäre es selbstredend wünschenswert die Produktionsanlagen würden ebenfalls mit biogenem Wasserstoff oder regenerativen Energien betrieben.
Die Zugabe in Fahrzeugen zu konventionellen Kraftstoffen ist ebenso umweltfreundlich da die Abgaswerte und der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden können was zumindest kurz- bis mittelfristig eine
entscheidende Verbesserung auch im Sinne der Umwelt bedeutet.
5A. Warum gibt es solche Alternativen nicht von Fahrzeugherstellern?
Ebenso wie beispielsweise der Einsatz von E85 Bioethanol in Fahrzeugen welcher erst sehr spät in Europa von Fahrzeugherstellern aus den Ideen des Zubehörmarktes umgesetzt wurde so ist derzeit der Einsatz von Wasserstoff nur in Reinstform in Pilot- oder Vorzeigeprojekten seitens der Fahrzeughersteller vorgesehen. Die Lösungsansätze sind aber nicht sehr gut da man um eine große Reichweite zu erzielen Flüssigwasserstoff verwendet gespeichert in Hochdrucktanks. Um den Wasserstoff flüssig zu bekommen muß er sehr energieintensiv gekühlt werden. Zudem dehnt sich die Tankanlage unter Erwärmung stark aus weswegen auch bei Stillstand Wasserstoff über einen eigenen Katalysator verbrannt werden muß.
6A. Welche Fahrzeuge/Motoren eignen sich für den Betrieb mit Wasserstoff/Knallgas?
Motore sind uneingeschränkt und auch ohne jedwede innermotorische Umrüstung geeignet. Etwas besser geeignet sind dieselbetriebene Aggregate da hier der Wirkungsgrad schon bei geringen Zusätzen
von Gas deutlich gesteigert wird. Schäden durch verbrannte Ventile wie bei klassischen Gasumrüstungen können ausgeschlossen werden da Wasserstoff/Knallgas deutlich kühler verbrennt.
Durch Beigabe des Gases werden jegliche Verschmutzungen auf Kolbenboden oder Ventilen durch Ölkohle etc. im Laufe der Betriebszeit entfernt. Knallgas sollte nur bis zu einem prozentualem Anteil zugegeben werden während reiner Wasserstoff nahezu bei jedem Fahrzeug rein verwendet werden kann.
7A. Was gibt es im Zuge einer Wasserstoff/Knallgaszugabe zu beachten?
Grundsätzlich gilt die Regel: Je mehr desto besser. Allerdings bedeutet mehr Zugabe auch immer einen höheren Ausstoß von Sauerstoffanteilen im Abgas. Dieser durchaus positive und umweltverträgliche Effekt hat allerdings ggf. den Nachteil, daß die Lambdasonde diese Sauerstoffanteile als zu mageres Gemisch deutet da sie ja auf "schlechte" Abgase von konventionellen Kraftstoffen eingestellt sind und eine Warnlampe im Cockpit erscheint. Abhilfe bei diesem Effekt sind dann elektronische Geräte welche manuell zu bedienen sind und dem Motorsteuergerät einen anderen Wert vortäuschen. Wir arbeiten bereits an automatischen Steuerungen welche keine Warnlampe erscheinen lassen aber dennoch die komplette Kontrollfunktion des Warnsystemes erhalten da es jederzeit geschehen kann, daß ein Bauteil im Fahrzeug ausfällt und ein Schaden entsteht weil die Warnlampe durch zu simple Vortäuschungen wie sogenannte "Enhancer" komplett außer Funktion gesetzt werden.
Zudem muß beachtet werden, daß je neuer ein Fahrzeug ist und die Schadstoffklasse je empfindlicher die OBD Überwachung ist. Generell kann man in Europa sagen, daß bis EUR III die Systeme sehr unempfindlich bei der Zugabe von Wasserstoff/Knallgas sind. Ab EUR IV muß definitiv gelegentlich mit einer Warnleuchte gerechnet werden.
Dieselfahrzeuge auch in besseren Schadstoffklassen sind hier wesentlich unempfindlicher.
8A. Wer hat Wasserstoff erfunden??
Wasserstoff wurde nicht erfunden, er wurde entdeckt. Und zwar von dem englischen Chemiker und Physiker Henry Cavendish. Dieses geschah im Jahr 1766 bei einen Versuch mit Quecksilber und Säure. Als kleine Gasblässchen entstanden, konnte dieses Gas, bei genauerer Untersuchung nicht als bekanntes Gas identifiziert werden. Zu dieser Zeit wurde der Wasserstoff schon relativ genau beschrieben.
11 Jahre später startete Antoine Lavoisier eine Experiment über die Masse von Elementen, dabei stellte er unabhängig von Cavendish, und zufällig fest, dass das Wasser, welches er hat verdampfen und an einer anderen Stelle wieder kondensieren ließ, etwas weniger Masse hatte. Dabei entstand aber das Gas (H2). Er hat weiter geforscht und mit diesem Gas die heute so genannte Knallgasprobe durchgeführt. Er hat das Gas also verbrannt.
Zur Herstellung von Wasserstoff wird meistens das Elektrolyseverfahren benutzt. Bei diesem Verfahren wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe von elektrischem Strom aufgespalten. An der Kathode (negative (-) Polarität) entsteht Wasserstoffgas und an der Anode (positive (+) Polarität) Sauerstoffgas.
Wasserstoff hat von allen Elementen die geringste Dichte, was man auch daran sieht, dass molekularer Wasserstoff (H2) 14,4 mal leichter ist als Luft. Der Siedepunkt von Wasserstoff liegt bei 20,27 Kelvin. Das sind umgerechnet -252,88°C. Es ist also in uns üblichen Temperaturen immer gasförmig. Wasserstoff hat aber nicht nur die geringste Dichte aller Elemente sonder auch noch dazu das höchste Diffusionsvermögen (für den Übergang von einer ungleichmäßigen Verteilung von Teilchen zu einer gleichmäßigen Verteilung in einem System) und die höchste Wärmeleitfähigkeit. Bei Zündung reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff und Chlor sehr heftig.
Diese Reaktion wird zum Beispiel beim Schweißen und bei Verbrennungsmotoren benutzt. Das sind aber nur einige Beispiele. Wasserstoff lässt sich noch für viel mehr einsetzen.
Wasserstoff bildet im reinen Zustand 93% aller Atome im Sonnensystem sowie 75% der gesamten Masse. Auf der Erde wiederum ist es bedeutent geringer. Auf der Erd-Gesamtmasse bezogen nimmt Wasserstoff nur 0,12% ein und auf Erdkruste bezogen nur 2,9%. Das liegt aber auch viel daran, dass Wasserstoff bei uns meist gebunden ist. Wasserstoff ist das Element von dem die meisten Verbindungen bekannt sind und die bekannteste kennt jeder – Wasser. Auch durch diese Häufigkeit wird Wasserstoff als Energieträger der Zukunft bezeichnet. Das liegt aber ebenso daran, dass Wasserstoff bei der Verbrennung keine schädlichen Emissionen verursacht. Wasserstoff hat mehr Energie pro Gewichtseinheit als chemische Brennstoffe wo durch es sehr gut als Treibstoff verwendet werden kann. Auch die Energie von Erdöl, Erdgas und Biomasse zum Beispiel wird durch den in den Energieträgern enthaltene Wasserstoff beeinflusst. In jedem der Energieträger ist Wasserstoff vorhanden, wodurch der Energiewert nach oben verbessert wird.
9A. Was muß ich im Zuge der Montage beachten bzw. wo kann es Probleme geben?
Zunächst einmal ist der wichtigste Punkt festzulegen wohin Sie eine Zelle montieren können . Da bei vielen modernen Fahrzeugen kaum Platz im Motorraum vorhanden ist
muß das Maß der gewünschten Zelle genau festgelegt werden. Sie sollte nicht in der Nähe von heißen Teilen wie Auspufkrümmer etc. liegen.
Eine Hilfe finden Sie in unserem Bestellformular wo alle Maße hinterlegt sind.
Sehr wichtig im Zuge der Montage sind die Kabelquerschnitte und der Umstand, daß die Zellenleistung schwanken kann. Zur Sicherheit sollte der Kabelquerschnitt immer
etwas höher gewählt werden. Auch für andere Anwendungen finden Sie hier eine kleine Listung welche Querschnitte in Frage kommen. Auch ist es wichtig je nach Wahl der Zelle vor allen Arbeiten festzulegen wohin welches Bauteil gesetzt wird. Genaue Angaben und Hinweise sind in unseren Anleitungen enthalten.
Kabellänge 4-5m
bis 20 Ampere - 5mm²
21-39 Ampere - 16mm²
40-50 Ampere - 16mm²
51-65 Ampere - 25mm²
66-85 Ampere - 35mm²
86-105 Ampere - 35mm²
106-125 Ampere - 35mm²
126-150 Ampere - 50mm²
10A. Kann man beim Bau einer Zelle auch Fehler machen?
Selbstverständlich kann man Fehler machen. Viele Zellen werden aus den billigsten Materialien hergestellt welche gerade beim Baumarkt um die Ecke greifbar sind.
Eine sehr kurze Zeit blubbert es dann auch kräftig aber in kürzester Zeit geht die Funktion gegen Null bzw. sind die Teile defekt. Vernünftige Lösungen kosten selbstredend mehr Geld zumal in der Dauerbenutzung durch schlechte Materialien extreme Gefahren auftreten können. Das Motto "Geiz ist geil" ist bei Zellen völlig ehl am Platz was der Benutzer gerade von Bastellösungen frührer oder später unweigerlich merken wird.
Hier ein Beispiel der Materialzersetzung. Binnen weniger Betriebsstunden hat sich bei dem verwandten Edelstahl der Eisenanteil ausgewaschen und das Innere verunreinigt.
Selbst reinigen bringt hier nicht viel da sich der Vorgang permanent wiederholen wird. Als Nebeneffekt reagiert der Elektrolyt mit den Auswaschungen und wird total unbrauchbar. Inwieweit wir auch laufende Produkte verbessern sehen Sie unter dem Menuepunkt "Forschung".
Bild einer verunreinigten Zelle
11A. In Internetangeboten wird oftmals bei Zellplatten der Begriff 4VA etc. verwandt oder beste Zellplattenqualität beschworen - ist das nicht gut?
Wenn anderweitig gute Materialien versprochen werden sollten Sie sehr kritisch beurteilen, ob der Lieferant welcher meist im Keller bastelt wirklich in der Lage ist einzelne Dinge zu beurteilen oder ob ggf. das ein oder andere Material verwendet wird, weil es gerade da ist oder beim Arbeitgeber zweckentfremdet wurde. Allein der Begriff 4VA oder teils auch andere Stahlbezeichnungen sind sehr weit dehnbar. Ein Stahl wird heutzutage bestimmungsgemäß punktuell für seinen Bestimmungszweck nach Tabelle bestellt. Selbst bei uns wurde es schon versucht trotz hochwertig bestellter Stähle billigste Qualität abzuliefern. Im Zeitalter des ewigen auf und ab der Rohstoffe übrigens keine Seltenheit und teilweise werden wir hier im fernen Ausland schlicht und ergreifend Komponenten in der Stahlverarbeitung nicht zugegeben.
Im Zuge der Qualitätssicherung wird in unseren Betrieben allerdings auch der Materialfluß überwacht, weswegen undefinirbare Stähle oder billige Stähle deren Qualität per Spektralanalyse überwacht wird bei uns nicht zum Einsatz kommt. Wir ordern zudem nur mit einem sogenannten 31C Zeugniss was uns eine einwandfreie Ware garantiert. Es ist einach zu schade gute Produkte zu entwickeln deren Wirkung durch schlechte Materialien mehr als eingeschränkt wird. Gerade bei der Auswahl und der Zellplatten und Konfiguration kommt es nicht nur auf "gutes" Material an sondern auch auf die Auswahl der Zusammenstellung. Hier ein Beispiel eine Edelstahles welcher als "sehr gute Qualität" gepriesen wurde. Eine Analyse unsererseits zeigte, daß er völlig ungeeignet ist für Zellplatten.
Spektralanalyse | C | SI | MN | P | S | CR |
Ronde | 0,011 | 0,437 | 1,470 | 0,028 | 0,002 | 18,85 |
Spektralanalyse | NI | MO | V | W | CO | CU |
Ronde | 7,880 | 0,207 | 0,091 | 0,010 | 0,175 | 0,276 |
Spektralanalyse | AL | TI | NB | |||
Ronde | 0,003 | 0,004 | 0,017 |
Eine kleine Übersicht über das grundsätzlich mögliche Spektrum bzw. eine Basis an rostfreien Stählen sehen Sie hier. Um den geeigneten für Zellplatten zu finden muß man schon etwas mehr Zeit aufwenden.
Deutschland | USA | Japan | Unified Numbering System | |
|---|---|---|---|---|
W.-Nr. | DIN | AISI | JIS | UNS |
1.4000 | X6Cr13 | 403 | SUS 403 | S 40300 |
1.4001 | X7Cr14 | 429 | SUS 429 | S 42900 |
1.4002 | X6CrAl13 | 405 | SUS 405 | S 40500 |
1.4005 | X12CrS13 | 416 | SUS 416 | S 41600 |
1.4006 | X12Cr13 | 410 | SUS 410 | S 41000 |
1.4016 | X6Cr17 | 430 | SUS 430 | S 43000 |
1.4021 | X20Cr13 | 420 | SUS 420 J 1 | S 42000 |
1.4028 | X30Cr13 | 420 | SUS 420 J 2 | S 42000 |
1.4057 | X17CrNi16-2 | 431 | SUS 431 | S 43100 |
1.4104 | X14CrMoS17 | 430 F | SUS 430 F | S 43020 |
1.4113 | X6CrMo17-1 | 434 | SUS 434 | S 43400 |
1.4125 | X105CrMo17 | 440 C | SUS 440 C | S 44004 |
1.4301 | X5CrNi18-10 | 304 | SUS 304 | S 30400 |
1.4303 | X4CrNi18-12 | 305 | SUS 305 | S 30500 |
1.4305 | X8CrNiS18-9 | 303 | SUS 303 | S 30300 |
1.4306 | X2CrNi19-11 | 304 L | SUS 304 L | S 30403 |
1.4307 | X2CrNi18-9 | 304 L | SUS 304 L | S 30403 |
1.4310 | X10CrNi18-8 | 301 | SUS 301 | S 30100 |
1.4311 | X2CrNiN18-10 | 304 LN | SUS 304 LN | S 30453 |
1.4319 | X3CrNiN17-8 | 302 | SUS 302 | S 30200 |
1.4372 | X12CrMnNiN17-7-5 | 201 | - | S 20100 |
1.4401 | X5CrNiMo17-12-2 | 316 | SUS 316 | S 31600 |
1.4404 | X2CrNiMo17-12-2 | 316 L | SUS 316 L | S 31603 |
1.4406 | X2CrNiMoN17-11-2 | 316 LN | SUS 316 LN | S 31653 |
1.4429 | X2CrNiMoN17-13-3 | 316 LN | SUS 316 LN | S 31653 |
1.4435 | X2CrNiMo18-14-3 | 316 L | SUS 316 L | S 31603 |
1.4436 | X3CrNiMo17-13-3 | 316 | SUS 316 | S 31600 |
1.4438 | X2CrNiMo18-15-4 | 317 L | SUS 317 L | S 31703 |
1.4439 | X2CrNiMoN17-13-5 | 317 LMN | - | S 32726 |
1.4449 | X3CrNiMo18-12-3 | 317 | SUS 317 | S 31700 |
1.4460 | X3CrNiMoN27-5-2 | 329 | SUS 329 J 1 | S 32900 |
1.4462 | X2CrNiMoN22-5-3 | - | SUS 329 J 3 L | S 31803 |
1.4510 | X3CrTi17 | 430 Ti | SUS 430 LX | S 43036 |
1.4512 | X2CrTi12 | 409 | SUH 409 | S 40900 |
1.4521 | X2CrMoTi18-2 | 444 | SUS 444 | S 44400 |
1.4529 | X1NiCrMoCuN25-20-7 | - | - | N 08926 |
1.4539 | X1NiCrMoCuN25-20-5 | - | - | N 08904 |
1.4541 | X6CrNiTi18-10 | 321 | SUS 321 | S 32100 |
1.4542 | X5CrNiCuNb16-4 | 630 | SUS 630 | S 17400 |
1.4546 | X5CrNiNb18-10 | 348 | - | S 34800 |
1.4550 | X6CrNiNb18-10 | 347 | SUS 347 | S 34700 |
1.4565 | X2CrNiMnMoNbN25-18-5-4 | - | - | S 34565 |
1.4567 | X3CrNiCu18-9-4 | 304 Cu | SUS XM 7 | S 30430 |
1.4571 | X6CrNiMoTi17-12-2 | 316 Ti | SUS 316 Ti | S 31635 |
1.4718 | X45CrSi9-3 | HNV 3 | SUH 1 | S 65007 |
1.4828 | X15CrNiSi20-12 | 309 | SUH 309 | S 30900 |
1.4841 | X15CrNiSi25-20 | 310 | SUH 310 | S 31000 |
1.4842 | X12CrNi25-20 | 310 S | SUS 310 S | S 31008 |
1.4845 | X8CrNi25-21 | 310 S | SUS 310 S | S 31008 |
1.4864 | X12NiCrSi35-16 | 330 | SUH 330 | N 08330 |
1.4878 | X8CrNiTi18-10 | 321 H | SUS 321 | S 32109 |
12A. Wie bestimme ich die Größe und Amperezahl einer Zelle? Was kann ich wo einbauen?
Die mögliche Amperezahl können Sie feststellen indem Sie auf die Stromquelle sprich Lichtmaschine schauen. Dort ist ein Typenschild angebracht auf welchem angegeben ist wieviel Ampere
die Lichtmaschine maximal produziert.
Hier ein Beispiel:
Wenn Sie nun die maximal möglichen Verbraucher wie Licht etc. abziehen verbleibt Ihnen der Wert welchen Sie für die Produktion einer oder mehrer
Zellen nutzen können. Sie sollten allerdings darauf achten, daß ausreichend zur Ladung der Batterie zur Verfügung bleibt.
Eine andere Methode ist die, den maximalen Bedarf zu messen mit einem Amperemeter zu messen indem alle Verbraucher auf einmal eingeschaltet werden.
Hier ein Beispiel:
Klicken
Bedienen Sie das Amperemeter entsprechend der Anleitung und übersehen Sie nicht es zu nullen vor der Messung.
Je nach Intensität Ihrer Rechnung bzw. Feststellung können Sie zudem entscheiden ob Sie beispielsweise Verbraucher wie Nebelschlußleuchte oder Nebelscheinwerfer mit berücksichtigen möchten
da diese kaum genutzt werden und im Falle der Nutzung die Zelle abgeschaltet werden kann. Wir arbeiten an einer Lösung welche automatisch die Leistung der Zelle herunterfährt bzw. in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Leistung automatisch begrenzt. Wenn wir die Entwicklung beendet haben wird es unter "Produkte" eingestellt. Wir bitten von Fragen diesbezüglich abzusehen.
Sehr wichtig ist die Lichtmaschinenleistung nicht zu überschreiten oder die Batterie als Puffer nicht bis an die Grenze zu belasten. Wenn eine größere Zelle gewünscht wird als es das Meßergebnis zuläßt so bietet sich die Möglichkeit ggf. eine andere Lichtmaschine zu montieren welche meist günstig bei einer Autoverwertung zu bekommen ist.
13A. Wenn im Verbrennungsvorgang Wasser entsteht schädigt das dann nicht meinen Motor oder die Abgasanlage?
Durch das weite Spektrum der Fahrzeuge und deren Einsatz ist es üblich, daß Fahrzeuge auch in tropischen Verhältnissen bewegt werden mit sehr hohen Luftfeuchten. Auch diese Fahrzeuge unterscheiden sich nicht zu ihren Pendants in anderen Märkten. Über den Luftfilter wird auch bei diesen Fahrzeugen sehr viel Feuchtigkeit aufgenommen ohne, daß es den Motoren schadet.
Der Betrieb mit Wasserstoff/Knallgas ist ebenso unkritisch zu betrachten da letztendlich reines Wasser entsteht welches im Kreislaufprinzip wieder verwandt werden könnte. Zwar sinkt insgesamt die Verbrennungstemperatur obwohl Wasserstoff/Knallgas in der Spitze eine sehr hohe Temperatur erreicht aber die Motortemperatur als auch die Temperatur in der Abgasanlage bleibt nahezu erhalten.
Insofern wird der Wasseranteil wie im Serienzustand auch komplett abgeleitet. Da Die Abgase aber weit weniger Schadstoffe beinhalten und insbesonders die Katalysatorgifte Phosphor und Schwefel erheblichst minimiert werden wird die Standzeit sogar deutlich verlängert.
14A. Es hört sich alles so gut an - wo liegt denn der Hase im Pfeffer? Wo gibt es Gefahren?
Es hört sich nicht nur gut an - es ist auch gut. Gefahren haben wir in einzelnen Punkten in den FAQ bereits gelistet. Grundsätzlich ist eine Hauptgefahr Selbstüberschätzung bei der Montage indem Gefahren durch oberflächliche Arbeit entstehen oder versucht wird auf Biegen und Brechen möglichst schnell zu arbeiten. Wer ordentliche und überlegte Arbeit nicht gewohnt ist und die Funktion eines Systemes nicht versteht sollte ohne wenn und aber Abstand vom Kauf und der Montage nehmen. Ebenso liegt eine Selbstüberschätzung bei bei reinen Verkäufern welche lediglich über theoretisches Wissen verfügen welches teilweise nur aus dem Internet bezogen wird. Hier ist Vorsicht geboten da eine vernünftige Entwicklung mit dem Hintergrund der Haltbarkeit und Ausgeglichenheit etc. kaum statt findet. Oftmals werden z.b. Zellen konstruiert welchen, um eine gewisse Produktion zu ermöglichen unberechnet Säure oder Lauge zugegeben werden muß welche dann ggf. mit dem Gas im Motor landet. Auch wird oftmals völlig unberücksichtigt gelassen, daß Flüssigkeiten aufschäumen und auch unter diesem Aspekt Säureanteile in den Motor gelangen. Insbesonders Verkäufer ohne praktische Erfahrung machen oft den Fehler die Produktion allein über die Zugabe Säuren oder Laugen zu steigern was dazu führt, das das produzierte Gas einen entsprechenden Geruch annimmt. Gute Zellen haben eine große Produktion bei relativ geringem Stromeinsatz und das produzierte Gas ist geruchslos.
15A. Ist ein solches System abnahmepflichtig?
Der Gesetzgeber in Deutschland bzw. der EU kennt momentan nur das reine werksseitig gebaute und mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug oder Gerät. Dazu existieren Vorschriften um entsprechende Abnahmen tätigen zu können. Diverse Ausnahmen sind aber auch hier an der Tagesordnung da sich die Technik sehr schnell ändert und die Verwaltung hier nicht nachkommen kann durch die verschiedenen Instanzen. Vom Grundsatz her ist der Einbau und Betrieb abnahmepflichtig da sich das Abgasverhalten von Fahrzeugen verändert (§47 StVZo). Allerdings gibt es weder in Deutschland noch in der EU dezidierte Vorschriften für ein solches System. Hinweise dazu finden Sie hier: STVZO
Wir stehen in engem Kontakt mit diversen Institutionen als auch der EU Kommission um gemeinsam möglichst schnell eine Abnahmeprozedré zu erreichen.
Ebenso verwenden wir möglichst ausschließlich Bauteile welche als Bauteil genehmigt sind. In Forschungs- und Versuchsreihen arbeiten wir zusätzlich in Eigenregie um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten und dem Vorschriftengeber im Bedarfsfall Vorschläge unterbreiten zu können. Dennoch stellen wir Einbau und Betrieb in die Verantwortung des Käufers.
16A. Welcher Zelle ist der Vorzug zu geben?
Aus Kostengründen wird meist ein sogenannter Elektrolyseur d.h. eine Zelle welche mit Wasser und Zusätzen betrieben wird eingestzt. Ein Beispiel dafür sehen Sie
hier. Diese Teile kann man eckig oder rund bzw. in fast jeder gewünschten Form ausführen. Aus Platzgründen ist die sogenannte Trockenzelle vorzuziehen da man mit dieser zugleich auf engstem Raum viele Zellen unterbringen kann.
Ein Beispiel dafür sehen Sie
hier an einem Stag welcher zudem beliebig erweiterbar ist.Als nahezu optimal ist die PEM Zelle auch mit Stagaufbau anzusehen welche mit reinem Wasser betrieben werden kann. Sie zeichnet sich aus durch sehr kompakte Bauform und hohe Literleistungen (bis 500l/Stunde) bei niedrigem Energieeinsatz aus. Allerdings ist sie deutlich teurer als andere Zellen, wird aber neben der Trockenzelle den Markt erobern.
Ein Beispiel sehen Sie
hier
17A. Kann ich mir so eine Zelle nicht selbst bauen wie es oft im Internet steht?
Das können Sie und für technisch begabte Menschen ist es kein Problem, sich selbst eine vernünftige Zelle zusammen zu bauen. Allerdings fängt es bei der Auswahl der Materialien an und hört bei der Bearbeitung auf. Diverse Internetanleitungen oder Angebote aus dem Internet welche wir uns selbstredend auch angeschaut haben dienen mehr oder weniger dazu mit unqualifiziertem Papier die Kasse zu füllen. Auch hier unser Lieblingsthema - die Materialauswahl - niemand gibt eine konkrete Werkstoffnr. für beispielsweise Zellplatten an und der Begriff bester Edelstahl oder VA ist sehr weit dehnbar.
Als Dichtringe empfiehlt man teilweise Gummis von Weckgläsern ohne zu berücksichtigen, daß das Ganze unter Temperaturschwankungen und Säure oder Laugenzugabe lange halten soll. Das Ganze geht dann immer in eine Richtung: Mehrere Platten aufeinander schrauben so, daß es nach Zugabe diverser Mittelchen auch tatsächlich reagiert in der Zelle.
Die Abstimmung der Amperezahl wird über Mittelzugabe geregelt ohne die Fläche und Material zu berücksichtigen und schon ist der Bastler sein Geld los und hat ein sich sehr schnell selbst erhitzendes Gerät welches binnen kürzester Zeit defekt ist und oft starke Schäume bildet.
Da wir von Natur aus Techniker sind haben wir kein Problem mit Selberbauern und stellen Überlegungen an unsere Zellen (zumindest die kleineren) auch als Bausatz zu verkaufen. Bei den ausgesprochen teuren Zellen mit Titanteilen und Membranen lehnen wir den Selbstbau angesichts sehr hoher Materialpreise und Besonderheiten strikt ab.
Der Kunde spart so zumindest unseren Lohnkostenanteil welcher mit Dichtigkeitsprüfung und Abschlußprüfung ca. 15% beträgt. Falls Sie diesbezüglich Interesse haben nehmen Sie bitte über unser Kontaktformular Hier Kontakt zu uns auf.
18A. Woher kommt der Spareffekt? Es muß doch Energie aufgewandt werden?
Oftmals werden Dinge schnell und voreilig in Unwissenheit als Scharlertanerie abgetan.
Seit geraumer Zeit beschäftigen sich Firmen damit LPG Gas in LKW mit einzublasen was nachweislich eine Kraftstoffersparnis von mindestens 15% erbringt und zusätzlich die Abgaswerte deutlich verbessert. Bei dieser Thematik muß man bedenken, daß sehr teuere Peripherie nötig ist und zusätzlich noch Gas gekauft werden muß. Dennoch rechnet sich der Einsatz solcher Systeme
binnen kurzer Zeit obwohl für einen LKW gut 6000EUR allein für die Nachrüstung angesetzt werden muß ohne laufende Gaskosten. Beindruckend ist bei der Gaseinblasung der enorme Leistungszuwachs von oftmals leicht 10-15%. Auch bei dieser Art der Nachrüstung wird der Wirkungsgrad der Motoren deutlich erhöht da die Kombination fossiler Kraftstoff in Verbindung mit Gas optimaler verbrennt als reiner Kraftstoff.
Nichts anderes ist die Verbrennung von Knallgas/HHO/Wasserstoff als Zugabe in den Motoren. Sicherlich muß zur Produktion Strom eingesetzt werden nur dort ist er sinnvoller eingesetzt als in einer Klimaanlage nach deren Verbrauch oftmals nicht einmal gefragt wird oder in teilweise nutzlosen Ländervorschriften bei Tag mit Licht zu fahren. Die Leistungen moderner Lichtmaschinen sind ja in den Fahrzeugen vorhanden und teilweise ungenutzt als auch heutzutage Lichtmaschinen mit Permanentmagneten möglich sind welche im Verhältnis sehr wenig Leistung kosten bei sehr großen Ampereleistungen (bspw. Honda NR 750). So benötigt ein LKW für eine Knallgasproduktion von ca. 1000Liter knapp 4kW seiner Motorleistung. Leitet man diese 1000L aber in den Motor ein so kippt die Messung und Rechnung mehr als deutlich in`s positive. Allein die Steigerung des Wirkungsgrades von knapp 6% bewirken eine Kraftstoffeinsparung von deutlich mehr als 20% bei Autobahnfahrt.
Bitte berücksichtigen Sie, daß Anlagen für LKW nicht mit PKW Anlagen vergleichbar sind!!.
Die Produktion von Knallgas am Fahrzeug ist zudem eine relativ fixe Größe da keinerlei Dinge in Folge wie Gas zugekauft werden müssen. Kurz- und mittelfristig also eine praktikable Lösung um Kraftstoff zu sparen und die Umwelt zu entlasten.
19A. Wenn die Amperezahl auch steuerbar ist von Zugaben im Wasser dann kann man ja eine kleine Zelle nehmen und die Amperezahl hochsetzen?
Nein so einfach ist es leider nicht. Zunächst einmal verhalten sich Zellen mit unterschiedlichen Materialien und Konfigurationen auch unterschiedlich.
So haben die einen Zellen hohe Anfangsströme welche sich im Betrieb erheblich verändern können oder andere haben moderate Anfangsströme.
Die Stromaufnahme kann ebenso durchaus als Wellenbewegung im Betrieb geschehen. Die Abforderung welche bei Inbetriebnahme getätigt
wird hält sich nicht über die gesamte Betriebszeit und kann unter Umständen bei falscher Dosierung des Elektrolytes den "Stromlieferanten" sei es
Lichtmaschine oder Batterie etc. sehr schnell überfordern und zu Beschädigungen führen. Falsche Dosierungen des Elektrolytes bei kleineren Zellen um mehr zu produzieren sind genau der falsche Weg da lediglich die Ampereaufnahme gesteigert wird und zudem sehr schnell die Kontaktpunkte
überfordert sind als sich die Zelle auch übermäßig erwärmt. Es entsteht zudem ein mit Elektrolyt behaftetes Gas als auch der Elektrolyt. Eine Zelle
muß immer angepasst sein d.h. wenn sie etwas größer gewählt wird und
die Leistung heruntergefahren wird so ist dieses kein Problem. Umgekehrt geht es nicht.
20A. Wie lang ist die Lebenszeit einer Zelle?
Unsere Elektrolyseure werden wie an anderer Stelle betont nur aus den hochwertigsten Materialien gefertigt.
Einzelne unserer Zellen haben ohne jegliche Störungen oder Verschleißerscheinungen bereits etliche tausend Betriebsstunden absolviert. Die metallenen Teile unterliegen keinem Verschleiß und nahezu unendlich einsetztbar.
Da durch Kalt- und Wärmezustand eine stetige Bewegung stattfindet und eine Zelle quasi arbeitet ist es ggf. nach etlichen tausend Betriebsstunden nötig die Dichtungen der Zelle zu ersetzen. Diesen Service werden wir für unsere Kunden nach heutigen Stand der Technik für 50EUR incl. Material und Rückporto durchführen.
21A. Wie oft muß Wasser nachgefüllt werden?
Das Nachfüllen bei unseren Zellen bzw. in Kreisläufen mit unseren Zellen richtet sich nach der Betriebsstundenzahl, der Temperatur und der Amperezahl.
Als Richtwert kann man ausführen, daß je 10A pro Betriebsstunde 5ml Wasser benötigt werden.
Beispiel:
10A x 1Std. = 5ml.
10A x 10Std. = 50ml.
Eine 50A Zelle benötigt demnach:
50A x 1 Std. = 50ml.
50A x 19Std = 500ml.
Obwohl recht wenig Wasser verbraucht wird ist der Vorratsbehälter immer auf das maximal Mögliche auszulegen da er gleichzeitig den Kühlkreislauf beinhaltet und der Betreiber mit maximalen Mengen immer eine sichere Planung durchgeführt hat.
So sollte je Betriebsstunde Dauerbetrieb ca.0,5L an Vorrat vorherrschen (zzgl. Flüssigkeit in der Zelle und Zuleitungen). Für fünf Stunden Dauerbetrieb also 2,5L.
Die Angaben können je nach Bedarf über- oder unterschritten werden. Je weniger Vorrat vorhanden ist je schneller erwärmt sich der Elektrolyt.
22A. Wieviel Kraftstoffersparnis kann ich durch Zugabe von Knallgas erreichen?
Nicht so viel wie es teilweise reißerisch versprochen wird! Eine Einsparung von 50% halten wir zunächst einmal für utopisch und wären sehr froh wenn Kunden von uns solche Ergebnisse rückmelden würden . Realistisch sind 15-25%. Zum einen ist es sehr stark abhängig davon ob es sich um ein Diesel- oder Benzinaggregate handelt und von der Leistung/Hubraum/Drehzahl. Es ist immer sinnvoller die Zugabe an Gas bzw. die Wahl der Zelle an der oberen Grenze zu wählen da es sinnvoller ist eine große Zelle durch Herabsetzung zu bremsen statt eine kleine Zelle permanent bis an die Leistungsgrenze zu fahren. Verläßliche Werte der Einsparung gibt es in Europa nicht weswegen wir die Parameter unserer Kunden erfassen um sie statistisch weiter zu geben. Diese Angaben sind für uns unverbindlich. Wir garantieren durch Angabe von Literleistungen für die Produktionsmengen unserer Zellen deren Angaben definitiv bei Behandlung gemäß unserer Anleitungen auch stimmen im Gegensatz zu den meisten Angeboten. Man muß ganz klar zum Ausdruck bringen, daß die Verwendung von Knallgas in Motoren relatives Neuland ist und man diverse Ergebnisse nicht einfach auf verschiedene Verwendungen übertragen kann.
Auch hier müssen wir deutlich zum Ausdruck bringen, daß wir in erster Linie Produzent von Zellen sind und diese nicht unbedingt reißerisch an den Mann/Frau bringen möchten und auch nicht brauchen.
Wir geben keine Einsparzusagen sondern bringen klar zum Ausdruck, daß es für so angesichts der recht neuen Thematik zum Thema HHO/Knallgas zu früh ist für werbliche Versprechungen.
Auch müssen wir Kunden welche "Plug and Play Systeme" gewohnt sind und dieses von Elektrolyseanlagen ebenso erwarten klipp und klar empfehlen ein bis zwei Jahre zu warten bis die Technologie akzeptiert ist. Momentan sind solch unterschiedliche Anwendungen an den unterschiedlichsten Dingen etwas für Technikbegeisterte und Menschen welche pionierähnliche Ambitionen haben und sich diesbezüglich ausreichend informiert haben.
23A. Funktionieren die Zellen und Generatoren auch im Winter? Gefriert der verwendete Elektrolyt, oder ist er vor minus Temperaturen geschützt?
Momentan setzen wir eine untere Temperatur in der Verwendung bei minus 3 Grad. Je nach Einsatzzweck bzw. Stillstand der Zelle kann man auch noch tiefer gehen aber minus 3 Grad ist die Temperatur bei welcher selbst bei Stillstand über einige Wochen weder die Zelle noch der Ausgleichsbehälter Schaden nimmt. Für den Winter 2009/2010 haben wir bereits jetzt Lösungen um die Zellen bis leicht minus 20Grad zu betreiben.
Wir bieten diese Lösung allerdings erst ab Herbst/Winter 2009 an damit der sich entwickelnde Wettbewerb die Chance hat für seine Kunden selbst etwas zu entwickeln ohne es leicht kopieren zu können.
24A. Was mache ich wenn ich den Elektrolyt wechseln will? Wo lasse ich den?
Grundsätzlich sollte man den Elektrolyt in einem sogenannten öffentlichen Giftmobil oder Schadstoffmobilannahmestelle abgeben. Allerdings kann er auch bedenkenlos über die Hausspülung (Toilette) oder einen Ölabscheider an einer Tankstelle oder Waschaanlage entsorgt werden. Da unsere Geräte ein Minimum an Zugabe von Kaliumhydroxyd (KOH) benötigen so liegen wir in einem Mischungsverhältnis welches für Kanäle als auch Kläranlagen unbedenklich ist. Möchten Sie den bequemen Weg über die Hausentsorgung gehen so gibt Ihnen die Abwassersatzung Ihrer Stadt oder Gemeinde welche Sie meist in deren Onlineauftritt finden dazu noch ergänzende Hinweise.
25A. Es gibt doch so viele Angebote aus dem Ausland - kann ich da nicht selbst importieren?
Es ist wie immer im Leben - dem tüchtigen schlägt keine Stunde. Bei vielen Angeboten muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden welche Risiken er einzugehen bereit ist was sich natürlich auf auf viele Anbieter bezieht. Wird wirklich Forschung betrieben und die Produkte als auch das gesamte drumherum weiter entwickelt? Ist dort wirklich eine Firma vorhanden oder nur ein Verkaufsbüro?
Gibt es wirklich korrekte Leistungsangaben oder habe ich nach Kauf ein Produkt welches bei weitem das versprochene nicht einhält? Diese und andere Fragen muß jeder der sein Glück sucht für sich selbst entscheiden. Fakt ist derzeit aber, daß sich mindestens ca. 90% Glücksritter am Markt befinden sei es im In- oder Ausland welche als alleroberstes Prinzip die Wertschöpfung sehen.
Ein sehr gutes Beispiel ist auch hier wieder eine Anzeige aus dem Auktionshaus. Steht im Angebot reißerisch ein optisch geringer Preis von 199EUR so steht dann im Kleingedruckten, daß der Paketdienst noch etwas Mehrwertsteuer und Zoll haben möchte. Das macht dann schon einmal die Kleinigkeit von zusätzlichen 50EUR aus. Allerdings möchte das nicht der Paketdienst haben sondern der Zoll. Da Paketdienste meist keine Zollabfertigung anbieten, und wenn dann nur mit hohen Zusatzgebühren, muß man zum Zollamt fahren und unter Vorlage der Rechnung (ist meist nicht in der Sendung enthalten) sein Paket abholen und selbst verzollen.
Also alles in allem wohl keine unbedingt lohnenswerte Sache abgesehen von der Tatsache, daß solche Verkäufer zudem meist solche Wege wählen um quasi selbsterdachte Steuersparmodelle umzusetzen.
Teilweise kann es sogar geschehen, daß der Zoll hinterzogene Umsatzsteuer und Zoll nebst einer "kleinen" Strafgebühr vom Käufer haben möchte und kann das sogar noch lange Zeit nach dem Kauf einfordern.
Wir halten so etwas übrigens für völlig korrekt denn es kann nicht sein, daß deutsche Firmen Steuer- und Sozialabgaben für Angestellte entrichten und sich oftmals gescheiterte Existenzen aus dem Ausland oder über das Ausland mit dubiosen Produkten und dubiosen Methoden "die Taschen füllen". Da ist es auch Rechtens, daß der, der solchem Treiben durch Kauf wissentlich Vorschub leistet einerseits durch das Produkt schon "belohnt wird" und andererseits durch den Zoll.
26A. Verbrennen bei Motoren nicht die Ventile wie bei Gasumrüstungen?
Ein Verbrennen von Ventilen ist nahezu ausgeschlossen da Wasserstoff/Knallgas eines in der Verbrennung kühlsten Gase ist. Eine Kontrolle um sich zu überzeugen ist recht einfach. Da Messungen an Zylinderköpfen oder wasserführenden Teilen nichtssagend über die Innen- oder Verbrennungstemperatur sind muß die Abgastemperatur gemessen werden. Aussagefähige Ergebnisse erhält man indem man eine Meßsonde oder mehrere in den Auslaßbereich von Motoren einbringt und dort direkt im Abgasstrom mißt.
Cellcat verwendet hierzu ein Meßsystem welches es ermöglich zudem alle Zylinder gleichzeitig zu messen und zudem Differenzmessungen mit abgeschalteter Zelle und zugeschalteter Zelle bei verschiedenen Lastzuständen zu tätigen. Es liegen uns ausreichend Erkenntnisse vor die Zugabe von Wasserstoff/Knallgas als völlig unkritisch zu betrachten. Mittels unserer Ergebnisse können wir zudem bei Sonderlösungen wo sehr viel Gas eingeleitet wird zudem elektronische Steuerungen einsetzen um ggf. auch die Produktion gezielt zu drosseln.
27A. Benötigt man ein Rückschlagventil oder "Flame Arrestor"?
Ein ganz klares Nein. Durch solche Artikel soll verhindert werden, daß jedwede Flammen oder Flammrückschläge in die Leitungen einer Knallgasanlage eindringen. Die Vorgaukelung solcher Sicherheit ist aber mehr als verwerflich da es kein einziges Ventil etc. auf dem Weltmarkt existiert welches wirkungsvoll und vor allem nachgewiesen einen Rückschlag verhindert. Der Hintergrund ist, daß alle auf dem Markt befindlichen Sicherungen nicht geeignet sind. Bevor die derzeitigen Sicherungen reagieren können ist die äußerst schnelle Knallgasflamme bereits an der Sicherung vorbei. Ein anderer Weg ist die sogenannte Flammsperre in welcher sich eine Flamme quasi verläuft und erlischt. Insbesonders sogenannte "Flame Arrestor" als Flammsperre werden gern durch Hobbybastler hergestellt und dienen mehr dem Verkauf denn der Sicherheit. Ein planlos mit Bronzewolle vollgestopftes Kunststoffröhrchen mag im Einzelfall sogar funktionieren nur es bietet perspektivisch keinerlei Sicherheit und keinerlei Kontinuierlichkeit in der Fertigungsmethode. Insofern bevorzugen wir eine Lösung mit einem elektronisch betätigtem Sperrventil in der Zuleitung als auch lediglich minimale Gasmengen im System und zusätzlich stabile Materialien welche einer Rückzündung stand halten. "Flame Arrestoren" oder Rückschlagventile verkaufen wir nicht. In Zusammenarbeit mit einem namhaften Hersteller ist unsererseits aber bereits eine Alternativlösung entwickelt worden welche auch sicher funktioniert. Eine entsprechende Zulassung für Wasserstoff und vor allem Knallgas wird allerdings bis zum Herbst 2009 dauern.
28A. Kann man eine Cellcat Zelle auch mit verschiedenen Spannungen betreiben?
Wenn Sie beispielsweise eine 12V Zelle erworben haben und möchten diese durch Objektwechsel etc. mit einer anderen Spannung betreiben so ist dieses, sofern es sich um Gleichstrom handelt problemlos möglich. Sie müßten lediglich die Schaltspannungen von zwischengeschalteten Relais etc. beachten für den Fall von Spannungswechseln halten wir für unsere Kunden welche bereits bei uns bezogen haben entsprechende Informationen bereit.
29A. Habe ich mit durch den Einsatz des Gases einen Zündverzug?
Da Knallgas zu 2/3 aus reinem Wasserstoff und zu einem drittel aus reinem Sauerstoff besteht und dieses gleichzeitig mit der Zündung des sonstigen Kraftstoffes geschieht hat man keinen Zündverzug. Zu bedenken ist ebenso, daß durch 1/3 reinem Sauerstoff die Verbrennungseffizienz gesteigert wird da der Motor üblicherweise nur Luft ansaugt. Luft ist das Gasgemisch der Erdatmosphäre. Luft besteht hauptsächlich aus den zwei Gasen Stickstoff (rd. 78 %) und Sauerstoff (rd. 21 %). Daneben gibt es noch die Komponenten Argon (0,9 %), Kohlenstoffdioxid (0,04 %), geringe Anteile Wasserstoff und andere Gase in geringen Spuren. Ferner ist Wasserdampf in veränderbaren Mengen (durchschnittlich 0,4 %) enthalten.
Sie sehen aus dieser Schilderung, daß eine deutlich Differenzierung zwischen Luft und reinem Sauerstoff gemacht werden muß.
30A. Kann ich einen Motor oder eine Heizanlage oder andere Anwendungen zu 100% mit Wasserstoff oder Knallgas betreiben?
Manche Leute glauben mit solchen Fragen die Physik auf den Kopf stellen zu können bzw. haben sich vor Fragestellung kaum Gedanken gemacht über die Gesamtthematik. Eigentlich sollte man eine solche Frage gar nicht beantworten aber dennoch ist sie mit jaein zu beantworten. Es ist problemlos möglich eine Verbrennungsmotor oder auch andere Anwendungen zu 100% mit Wasserstoff (H2) oder gespaltenem Wasser H2O (Knallgas) zu betreiben. Allerdings ist es von Nöten entsprechende Energie aufzuwenden um H2O in seine Bestandteile zu spalten. Dieser Energieaufwand ist momentan rechnerisch zu teuer um es wirtschaftlich umzusetzen. Bei Klein- oder Kleinstmotoren läßt sich zumindest recht einfach nachweisen, daß Motoren mit Knallgas zu betreiben sind. So haben Kunden von uns bereits schon Rasenmäher etc. im Stand mit reinem Gas laufen lassen indem sie das Gas Ihrer Zelle aus dem Auto in den Rasenmäher eingeleitet haben und die Benzinversorgung geschlossen haben.
Der alleinige Energieeinsatz nimmt bis zum Endprodukt Gas zu viel Energieaufwand in Anspruch um ein wirtschaftliches Antriebsgas herzustellen mit welchem der Motor ausschließlich betrieben werden kann.
Knallgas ist deshalb immer nur als Beigabe zu konventionellen Kraftstoffen zu sehen um deren Effizienz zu verbessern.
31A. Kann man Wassertoff/HHO/Knallgas auch bei aufgeladenen Motoren mit Turbo /Kompressor oder Roots Gebläse einsetzen?
Dem Einsatz auch bei diesen Varianten steht nichts entgegen da die Zuführung immer saugseitig erfolgt also in den Ansaugtrackt und nicht in den Vorverdichtungstrackt.
Gerade bei diesen Motoren ist sogar zudem von Vorteil einen möglichst hohen Wassergehalt in der Ladeluft zu beinhalten da durch sehr fein zertäubtes Wasser die Ladelufttemperatur um bis zu 60Grad gesenkt werden kann. Der Effekt ist eine wesentlich höhere Innenkühlung und damit eine bessere Zylinderfüllung welche sich bei der Verbrennung in eine deutlich gesteigerte Effizienz zusätzlich umschlägt. Im Rennsport verwendet man dafür gelegentlich sogenannte Wassereinspritzungen oder auch Booster genannt zu reinen Tuningzwecken. Sollte ein Kunde eine Lösung wünschen um ggf. in den Vorverdichtungstrackt einzublasen so verfügen wir über ein ausreichendes Pumpenprogramm um Gase zu pumpen.
Bitte senden Sie eine solche Anfrage unter präziser Angabe Ihrer Verwendung ausschließlich per e-mail über unser Kontaktformular.
32A. Was ist eine Trocken und was ist eine Naßzelle? Welche gravierenden Unterschiede gibt es?
Eine Naßzelle ist ein Elektrolyseur in welchem die Anode und Kathode permanent in dem Elektrolyt stehen oder hängen. Die Naßzelle bietet im Vergleich keinen Vorteil da immer versucht werden muß viel Flüssigkeit in der Zelle zu haben um eine gewisse Kühlung und Wasserverbrauch zu kompensieren. Eine gute Zelle hat daher bedingt eine sehr große und unhandliche Bauform. Sie ist nicht erweiterbar. Acrylglasgehäuse etc sind zudem ungeeignet da diese Materialien kaum Wärme abgeben und die Zelle nicht gekühlt wird.
Die Trockenzelle hat grundsätzlich den Vorteil Zelle und Ausgleichs/Wasserbehälter zu teilen und durch Leitungen zu verbinden. So ist die Bauform erheblich kleiner als im Vergleich zu Naßzelle und das Wasserreservoir kann immer den vorhandenen Platzverhältnissen angepasst werden. Durch die Elektrolyse entsteht zum Ausgleichsbehälter ein Kreislaufprinzip.
Die Trockenzelle hat zudem den Vorteil, daß die Konstruktion in der Art gewählt werden kann, daß sich kühlende Rippen ergeben und flexible
Möglichkeiten die Belegung der einzelnen Zellplatten zu verändern. Durchdachte Trockenzellen haben zudem die Möglichkeit die Gesamtstruktur zu erweitern ohne größeren technischen Aufwand. Letzteres ist bei einer Naßzelle nicht möglich.
33A. Wie führe ich das Knallgas dem Verbrennungsvorgang hinzu?
Das Gas wird der Ansaugluft zugeführt, d.h., es wird in den Weg Motor zum Luftfilter eingeleitet. Dabei sollte die Einleitung möglichst motornah sein.
Es ist auch möglich die Einleitung pro Zylinder vor der/den Drosselklappen durchzuführen, wo ein erheblich größerer Unterdruck herrscht, was bedeutet, dass man je Zylinder einen Schlauch legen muss und diesen auf einen Verteiler und von dort zur Zelle. Bei dieser aufwendigeren Variante ist zu beachten, dass Schläuche verwendet werden, welche dem Unterdruck Stand halten und sich nicht zusammenziehen.